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Mai 30, 2016

Zurück auf der Siegerstraße

Nach zwei Niederlagen in Folge waren die Fellbach Warriors beim Lokalderby gegen Ludwigsburg zum Siegen verdammt. Das zweite Heimspiel der Warriors stand unter dem Motto "Saturday Night Game" nach Anlehnung der Megaevents im College Football der USA. Hierfür gab es für die rund 350 Zuschauer, die am späten Samstagnachmittag in das Max-Graser-Stadion nach Fellbach gekommen waren - neben dem Spiel der Warriors gegen die Bulldogs zahlreiche Attraktionen. Ein Sektempfang für die ersten 100 Zuschauer, ein Eiswagen, eine Cocktailbar und das berühmte Warriors-BBQ sorgten für eine Wohlfühl-Oase für alle Anwesenden.

Demenstrechend startete das Spiel auch sehr fulminant. Die Ludwigsburger starteten mit ihrer Offensive. Jedoch warf ihr Quarterback, bereits im dritten Spielzug, eine Interception auf Linebacker Tobias Beyerle,der den Ball bis an die 20 Yardline der Ludwigsburger tragen konnte. Aus dieser Feldposition marschierten die Warriors nach nur vier Spielzügen durch einen Lauf von Runningback Kevin Schisler in die Endzone der Ludwigsburger. Der anschließende Extra-Punktversuch (PAT) von Kicker Jan-Patrick Jeter wurde nicht verwandelt und so stand es nach wenigen Minuten bereits 6:0 für Fellbach.

Den nächsten Angriffsversuch der Gäste konnte die nahezu tadellose Defensive der Fellbacher ebenfalls stoppen. Als nun die Warriors Offensive wieder auf dem Feld war, konnten einige Yards gut gemacht werden bis durch einen Ballverlust (Fumble) durch Runningback John-David Marfo die Ludwigsburger Defensive den Ball eroberte und diesen direkt in die Endzone der Fellbacher tragen konnte. Durch den verwandelten PAT lagen die Fellbacher nun völlig unerwartet mit 6:7 im Rückstand.

Die Offensive ließ sich dadurch allerdings nicht sonderlich beeindrucken. Bereits mit der nächsten Angriffswelle marschierten die Fellbacher mit einer guten Kombination aus Lauf- und Passspielzügen über das ganze Feld. Runningback Florian Hillinger vollendete diesen Drive mit einem erlaufenen Touchdown in die Endzone. Durch den verwandelten PAT durch Jeter gingen die Hausherren mit 13:7 in Führung. Nun waren die Zuschauer gespannt, inwieweit die Defensive der Warriors die Ludwigsburg wieder stoppen werde. Dies geschah auch sehr schnell, in Person von Linebacker Timo Rieker, der einen Passversuch des gegnerischen Quarterbacks abfing und somit die eigene Offensive wieder auf das Feld schickte. Die Offensive wurde nahe der Ludwigsburger Endzone gestoppt, konnte aber durch ein Field Goal von Jeter drei weitere Punkte auf das Scoreboard bringen zum 16:7 Zwischenstand.

Ein verunglückter Punt der "Men in Orange" brachte die Gäste wenige Sekunden vor der Halbzeitpause in eine vielversprechende Feld-Position. Mit nur noch einer Sekunde auf der Uhr verwandelten die Ludwigsburger ihr Field Goal und verkürzten zum 16:10 Halbzeitstand. 

In der Halbzeit schworen sich die Fellbacher noch einmal ein, damit dem so wichtigen Heimsieg gegen den Konkurrenten nichts im Wege stehen würde. Bereits im ersten Angriffsversuch zeigte Runningback Hillinger sein ganzes Können und erzielte seinen zweiten Touchdown des Tages. Durch den verwandelten PAT stand es nun 23:10. Es folgte ein altbekanntes Spiel. Die Defensive zeigte den Ludwigsburgern wieder ihre Grenzen auf und die Fellbacher Offensive durfte wieder übernehmen.

Diese leistete sich abermals einen haarsträubenden Fehler, als Quarterback Maximilian Scheying den Ball fallen ließ und die Bulldog Defensive ihn zum zweiten Mal in die Endzone tragen konnte. Somit konnten die Ludwigsburger auf 23:16 verkürzen, da der PAT nicht verwandelt wurde. Im nächsten Angriffsversuch der Fellbacher wurde die Offensive gestoppt und die Gäste hatten nun die Chance auf den Ausgleich. Diese Möglichkeit verpuffte bereits mit ihrem ersten Snap, als Defensive Linespieler Tobias Babel einen freiliegenden Ball (Fumble) aufnehmen konnte und so der Warriors Offensive die Chance auf weitere Punkte ermöglichte. Diese betrieb nun Wiedergutmachung und erzielte durch Runningback Schisler den nächsten Touchdown mit verwandeltem Extrapunkt durch Jeter. Das 30:16 sorgte für klare Verhältnisse auf dem Platz.

Den Schlusspunkt dieser Partie setzte die glänzend agierende Defensive in Person von Linbacker Rieker. Mit seiner fünften Interception im vierten Saisonspiel sorgte er mit einem Lauf in die Endzone (Pick-Six) für den 37:16 Endstand, nachdem der PAT verwandelt wurde.  

Mit diesem Sieg festigen die Fellbacher ihren Platz in der Tabelle vor den Ludwigsburgern. Viel Zeit zum Erholen bleibt den "Men in Orange" allerdings nicht, da das nächste Spiel bereits kommenden Samstag in Villingen-Schwenningen gegen die Neckar Hammers ansteht.

Bittere Niederlage im Lokalderby

Wenn ein Runningback auf der Defensive-Position eines Linbacker spielen muss, klingt es für Football-Kenner erstmal nach dem Beginn eines schlechten Scherzes. Für die Fellbach Warriors war es beim Gastspiel in Kornwestheim bittere Realität.

Aufgrund des schlechten Wetters war es lange unklar, ob das Spiel Cougars gegen Warriors auf dem Rasenplatz in Kornwestheim überhaupt stattfinden kann. Am Samstagmorgen kam dann die Bestätigung, dass der Kickoff um 16 Uhr stattfindet. Für die Jungs aus Fellbach wäre das Spiel wohl lieber verschoben worden. Urlaub, Krankheit und Verletzungen sind nicht die Nachnamen einiger "Starting" Defense-Spieler gewesen, sonder der Grund warum die Defensive ihre bisher schlechteste Saisonleistung gezeigt hat. Die Offensive hingegen konnte sich nach der durchwachsenen Leistung vergangene Woche gegen Bad Mergentheim steigern.

Eigentlich begann das Spiel für die Warriors nach Plan: Über das starke Laufspiel durch Runningback Kevin Schisler, Tobias Neubauer und Florian Hillinger konnte man sich gut über das Feld der Gegner arbeiten. Allerdings sorgte dann ein Fumbel von Hillinger für einen Wechsel des Angriffrechts. Nun kam eine stark geschwächte  Fellbacher Defensive auf das Feld, die man dieses Jahr wohl so nicht mehr auf dem Feld sehen wird. Mit zwei Läufen über die Außenseite des Feldes erzielten die Cougars einen Blitzschnellen Touchdown. Der folgende "Point after Touchdown" (PAT) wurde nicht verwandelt. Das Ende des 1. Viertels war erreicht. Der Zwischenstand 0:6 für Kornwestheim.

Von dem frühen Fumbel noch beindruckt, stotterte nun die Fellbacher Offensive wieder und sorgte dafür, dass die Cougars Offense erneut auf das Feld kam. Ohne bedeutenden Widerstand überrannten die Gastgeber wieder die Fellbacher Defensive und schraubten das Ergebnis, Mitte des 2. Quarters, auf 0:20. Nun war klar, wenn das so weitergeht wird es ein rabenschwarzer Tag für die Krieger werden. Jetzt beugte sich jedoch die Warriors Offensive gegen die Niederlage.

Mit einige tiefen Pässe von Quarterback Maximilian Scheying marschierten die Warriors schnell über das Feld. Die Cougars hatten nun das Nachsehen und konnten durch einen "Keeper" von Scheying die ersten Punkte auf dem Punktekonto der Warriors nicht verhindern. Der verwandelte PAT durch Schisler sorgte für den Stand von 7:20. Eine "Interception" von Linebacker Timo Rieker sorgte dafür, dass die Kornwestheimer vor der Halbzeit keine Punkte mehr erzielen konnten.

Nach der Halbzeit war die Fellbacher Offensive wie ausgewechselt. Ein guter Mix aus Lauf- und Passspielzügen sorgte dafür, dass man schnell vor der Endzone der Cougars stand. Erneut war es Quarterback Scheying der durch einen "Keeper" die Endzone erreichte (PAT wurder verwandelt). Beim Zwischenstand von 14:20 lief die Cougars Offensive wieder über das Feld und die Fellbacher fanden fast kein Mittel sie zu stoppen. Doch vor der eigenen Endzone sorgte Safety Tobias Beyerle für einen Ballverlust des Runningbacks und Linebacker Rieker konnte den Ball sicher.

Jetzt deutete alles auf eine dramatische Schlussphase hin: Sechs Punkte im Rückstand, Mitte das 4. Quarters, die Defensive hat gehalten, die Offense hat alles in der eigenen Hand! Aber es kam, wie es kommen musste. Die Offensive sorgte für keinen Raumgewinn mehr und musste den Ball frühzeitig abgeben. Die Luft war raus und der Kampfeswille der Warriors gebrochen. Die Cougars nutzen diese Situation und erzielten nochmals zwei weiter Touchdowns zum Endtand von 14:34 für Kornwestheim.

Defensive-Coach Steffen Behrens brachte die Leistung nach dem Spiel auf den Punkt: "In der Defensive haben wir es nicht geschafft zwei Spielzüge der Gegner zu stoppen.Wir waren auf dem Feld nie her der Lage. In diese Situation, mit einer negativen Bilanz von 2:4, haben wir uns selbst gebracht. In zwei Wochen (Heimspiel gegen die Ludwigsburg Bulldigs) müssen wir nun zeigen, dass wir kämpfen können, um aus dieser Lage wieder herrauskommen".    

  

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