Mit einer Favoritenrolle im Gepäck, sind die Fellbach Warriors am Samstag, den 2. Juni nach Offenburg zum dortigen Auswärtsspiel gegen die Miners gefahren. Der Name „Men in Orange“ machte den Fellbachern dabei wieder alle Ehre, da die neuen orangenen Jerseys zum ersten Mal diese Saison getragen werden konnten.

Das Heimteam, welches noch keines seiner bisherigen vier Ligaspiel gewinnen konnte war langsam unter Zugzwang, um nicht den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Bei den Warriors waren es ganz andere Voraussetzungen. Alle vier Saisonspiel (inkl. Böblingen) konnten gewonnen werden und diese Serie galt es auszubauen.

Hallo wach zu Beginn

Die Miners erwischten, die sonst so souverän spielende Fellbacher Defense, zu Beginn des Spiels direkt bei einer Unachtsamkeit und konnten durch zwei tiefe Pässe mit 6:0 in Führung gehen. Dies zeigte den Warriors, den Aufsteiger aus der Bezirksliga nicht zu unterschätzen. Die Fellbacher Offensive, die sonst immer erst in der zweiten Halbzeit so richtig in Fahrt kam, machte es an diesem Tag besser. Ein weiter Lauf über Slotback Christian Neubauer und Ersatz-Runningback Timo Rieker brauchten die „Men in Orange“ Mitte des 2. Quarters mit 13:6 in Führung. Die Defensive hatte sich mittlerweile gut auf die Offenburger eingestellt und konnte der eigenen Offense viel Zeit auf dem Feld verschaffen. So war es vor der Halbzeit Runningback Florian Hillinger der den 20:6 Halbzeitstand markierte.

Im 3. und 4. Quarter passierte relativ wenig. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Bis zwei Minuten vor Ende des Spiels, eine Interception der Warriors, die Offenburger in die Nähe der Fellbacher Endzone brachten. Die Defensive konnte die Angriffsversuche nicht stoppen und so verkürzten die Offenburger auf 13:20. Der anschließende Onside-Kick der Miners konnten die Fellbacher sicherstellen und die Uhr auslaufen lassen.

Warnschuss zur rechten Zeit

„Unter dem Strich zählt für uns heute nur der Sieg“, so Head Coach Andreas Giese. „Wir sind hier mit einem blauen Auge davongekommen, weil wir uns von Beginn an als sicherer Siege gefühlt haben und den Gegner unterschätzt haben. Der größte Gegner waren wir selber, da wir zu viele Unkonzentriertheiten hatten und nicht unser volles Potenzial abgerufen haben. Offenburg ist ein schwer zu bespielendes Team, vor allem auf ihrem eigenen Feld.“

Durch die zeitgleiche Niederlage der Ludwigsburg Bulldogs bei den Heidelberg Hunters, sind die Warriors das einzige ungeschlagene Team der Landesliga und momentan Tabellenführer. Nach einer erneuten vierwöchigen Pause steht dann das Spitzenspiel der „Men in Orange“ am 30. Juni in Ludwigsburg an.